Museum

Mopsfischbier und Meerschaumplätzchen …

… gibt es in der Tiefseespelunke, die tief, tief auf dem Meeresgrund liegt. Dort treiben sich Fischköppe und andere aalglatte Typen herum. Auch für die Gäste des Unterseeboots Ursula steht ein Besuch auf dem Programm. Die Tiefsee! Eine wundersame Welt weit unter der Meeresoberfläche. Voller Schönheiten und Rätsel steckt sie, voller Geheimnisse, die kaum ein Mensch je gesehen hat. Nicht ganz ungefährlich, so eine Reise in die Unterwasserwelt- bei dem Druck, der auf dem Tauchboot lastet … das knirscht ganz schön … Und dunkel ist es auch!

Zum Glück macht der Leuchterfisch Karl-Theodor endlich das Licht an! Jetzt gibt es eine Menge zu sehen. Das Seepferdchen-Synchronballett zum Beispiel. Und die Vereinigte Meerschaum-AG. Die Fabrik stellt Blasen und Schaum für die Meeresoberflächen her. Weltweit! Sie steht direkt am Riff, hinter dem versunkenen Segelschulschiff. Clownsfischwitwe Lou Salome ist durch sie reich geworden. Und weil der ganze Schriftverkehr für die Fische im Büro nur schwer zu bewältigen ist, übernimmt das Schreibbüro Krakel & Co das Briefeschreiben.

Viel zu schnell geht es zurück an die Oberfläche. Aber vorher kommt noch die Putzerfischkolonne durch und räumt so richtig auf. Der ganze Dreck landet auf dem Schuttabladeplatz im Meer. Das stinkt den Fischen ganz gewaltig … Und dann gerät die Ursula beinahe noch in die Tentakel einer riesigen Feuerqualle. Aber zum Glück kommt das Tauchboot mit seinen Gästen nach der abenteuerlichen Reise auf dem Meeresgrund wieder heil zurück.

2012 wurde die poetische Liederreise Tief im Meer uraufgeführt, jetzt gibt es eine überarbeitete Neufassung in drei Teilen im Landesmuseum Hannover zu sehen – beim Familienfest zur aktuellen Sonderausstellung Tiefsee. Leben in Dunkeln am 4.3. 2018. Teil 1 beginnt um 13 Uhr , Teil 2 um 14.30 Uhr und der dritte Teil der Reise startet um 16 Uhr. Dauer ist jeweils eine halbe Stunde.

 

Auf Zeitreise mit den Weltenforschern

Ping und Pong die Weltenforscher -

 

 

… was für ein Abenteuer! Die Weltenforscher Ping und Pong haben eine großartige Zeitmaschine entwickelt, mit deren Hilfe sie in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte reisen können. Zahlreiche mutige Besucher sind am vergangenen Sonnabend im Landesmuseum Hannover mit den beiden Erfindern in die Steinzeit gereist. Auch Ihr könnt mit uns mitreisen – zu den Terminen geht es hier …

Museum in der Box

Box IBox II

 

„MuseobilBOX“ heißt das Projekt des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Bundesverband Museumpädagogik schreibt dazu:

„Die „MuseobilBOX“ bietet als Rahmenkonzept Museen bundesweit die Möglichkeit, bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen drei und sechzehn Jahren in ihrer kulturellen Entwicklung zu fördern. Sie ist Teil des Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ “

Auch das Landesmuseum Hannover nimmt als Projektpartner an dem Förderprogramm teil. Zahlreiche Kinder haben seit dem letzten Jahr ihre ganz persönliche Ausstellung in den weißen Pappboxen realisiert. Die Schülerinnen und Schüler können dabei nicht nur hinter die Kulissen des Museums schauen, sie lernen auch, sich über und mit Kultur besser zu verständigen, Dinge gemeinsam in die Hand zu nehmen und dabei den eigenen Vorstellungen und Ideen Ausdruck zu verleihen.

In der letzten Woche haben einige Kinder der Grundschule Mühlenberg  an drei Vormittagen zum Thema Steinzeit ihr eigenes kleines Museum im Karton gebaut und dabei ihrer Kreativität und ihren Ideen freien Lauf gelassen.

Forschen und Entdecken im Museum

Deckblatt

 

Drei Vormittage „Forschen und Entdecken“ hieß es diesmal beim Ferienprogramm im Niedersächsischen Landesmuseum. Die Reise durch die neueröffneten MenschenWelten ging zuerst in die Südsee und dann weiter durch die Sieben Weltmeere. Unterwegs wurden zahlreiche Fundstücke und Entdeckungen gezeichnet und viele neue Erkenntnisse notiert. Am Ende konnte jedes Kind ein eigenes Entdeckertagebuch mit nach Hause nehmen.

Mit Humboldt durch die Naturwelten!

Präsentation AudioguideLange wurde im Verborgenen gearbeitet, jetzt ist er endlich da: Der neue Kinder-Audioguide für die NaturWelten im Landesmuseum Hannover. Bin glücklich, dass ich die Hörspielvorlage schreiben durfte. Ludger Abeln hat die Rolle des Käptns, der als kleiner Junge auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt gerät, wunderbar norddeutsch und gerade richtig kauzig eingelesen, und auch dem frechen Papageien Cabello seine Stimme verliehen. Die Gesamtproduktion hat Osssy Pfeiffer vom Frida Park Studio übernommen – mit viel Witz, Gefühl und genau der richtigen Musik. Tatkräftig mitgearbeitet haben außerdem Andrea Spautz und Dennis von Wildenradt vom Landesmuseum. Ich kann euch sagen: Es ist richtig toll geworden. Und ich war bestimmt nicht die Einzige, die viel Spaß bei der Arbeit hatte. Wer mehr wissen will: Ab ins Landesmuseum! Oder mal auf der Presseseite vom Landesmuseum nachschauen, da gibts unter anderem auch Hörbeispiele.

Auf dem Foto von der Präsentation freuen sich links neben mir auch Joachim Kraushaar und Kerstin Wemheuer von den Lions-Clubs Hannover-Tiergarten und Hannover-Wilhelm Busch, die das Projekt großzügig unterstützt haben, Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums, und rechts Osssy Pfeiffer von Frida Park.