Musik

Weltkindertag im Zirkuszelt

 

Ein tolles Fest hat die Stadt Hemmingen zum Weltkindertag im September auf die Beine gestellt – mit vielen Angeboten von Hemminger Vereinen und Verbänden und einem bunten Kulturprogramm im Murowana-Goslina-Park in Arnum. Ich war dabei – mit Liedern und Geschichten über Pelle und Mia, die beide nichts lieber wollen, als Trecker fahren. Und obwohl es einer der ersten richtig kalten und nassen Tage im Spätsommer war, war die Hütte … äh das Zirkuszelt voll. Im Hintergrund die Jungs von der Technik, Foto: Alexander Liner

Kann man etwas erfinden …

 

 

… was ein Anderer schon erfunden hat? Um diese Frage ging es bei der Lesung für eine 4. Klasse in der Bibliothek in Osterholz. Und am 4. Mai sind wir direkt von der Bibliothek West ins Star Wars Universum hineingeflogen. So viel Spaß mit Büchern und Geschichten …  und der Spaß geht noch weiter, denn es stehen noch viele Lesungen in den Bremer Stadtteilbibliotheken auf dem Programm.

Tief im Meer, tief im Meer herrscht ein reger Fischverkehr ..

 

Herrlich war’s am Sonntag im Weltenmuseum in Hannover. Dreimal fuhr das Tauchboot Ursula in die Tiefsee – mit Odda Barten-Drachenfisch als Reiseleiterin. Jede Tour war bis auf den letzten Platz besetzt. Die gute Nachricht: Die Panoramascheiben haben gehalten! Und weil Leuchterfisch Karl-Theodor das Licht nicht ausgemacht hat,  konnten die Gäste zahlreiche Wunder der Tiefsee bestaunen: Die Vereinigte Meerschaum-AG, das Seepferdchen-Synchronballett und sogar den Schuttabladeplatz im Meer. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Unterseespelunke Blaue Flunke. Hach, wenn man doch ein bisschen mehr Zeit gehabt hätte! Was hätte man noch alles … Aber Dienst ist Dienst und Mopsfischbier ist Mopsfischbier. Und deshalb kehrte die Ursula nach jeder Fahrt pünktlich an die Meeresoberfläche zurück.

 

Mopsfischbier und Meerschaumplätzchen …

… gibt es in der Tiefseespelunke, die tief, tief auf dem Meeresgrund liegt. Dort treiben sich Fischköppe und andere aalglatte Typen herum. Auch für die Gäste des Unterseeboots Ursula steht ein Besuch auf dem Programm. Die Tiefsee! Eine wundersame Welt weit unter der Meeresoberfläche. Voller Schönheiten und Rätsel steckt sie, voller Geheimnisse, die kaum ein Mensch je gesehen hat. Nicht ganz ungefährlich, so eine Reise in die Unterwasserwelt- bei dem Druck, der auf dem Tauchboot lastet … das knirscht ganz schön … Und dunkel ist es auch!

Zum Glück macht der Leuchterfisch Karl-Theodor endlich das Licht an! Jetzt gibt es eine Menge zu sehen. Das Seepferdchen-Synchronballett zum Beispiel. Und die Vereinigte Meerschaum-AG. Die Fabrik stellt Blasen und Schaum für die Meeresoberflächen her. Weltweit! Sie steht direkt am Riff, hinter dem versunkenen Segelschulschiff. Clownsfischwitwe Lou Salome ist durch sie reich geworden. Und weil der ganze Schriftverkehr für die Fische im Büro nur schwer zu bewältigen ist, übernimmt das Schreibbüro Krakel & Co das Briefeschreiben.

Viel zu schnell geht es zurück an die Oberfläche. Aber vorher kommt noch die Putzerfischkolonne durch und räumt so richtig auf. Der ganze Dreck landet auf dem Schuttabladeplatz im Meer. Das stinkt den Fischen ganz gewaltig … Und dann gerät die Ursula beinahe noch in die Tentakel einer riesigen Feuerqualle. Aber zum Glück kommt das Tauchboot mit seinen Gästen nach der abenteuerlichen Reise auf dem Meeresgrund wieder heil zurück.

2012 wurde die poetische Liederreise Tief im Meer uraufgeführt, jetzt gibt es eine überarbeitete Neufassung in drei Teilen im Landesmuseum Hannover zu sehen – beim Familienfest zur aktuellen Sonderausstellung Tiefsee. Leben in Dunkeln am 4.3. 2018. Teil 1 beginnt um 13 Uhr , Teil 2 um 14.30 Uhr und der dritte Teil der Reise startet um 16 Uhr. Dauer ist jeweils eine halbe Stunde.

 

Was man alles sammeln kann …

 

 

Kann man Kaninchenköttel sammeln? Oskars Oma kann. Man ja weiß ja nie, ob man nicht mal dringend welche braucht! In ihrem kleinen Haus hinter dem Bahndamm bewahrt sie viele Schätze. Aber dann muss sie ihr Haus verlassen. Was soll nun aus all ihren Sachen werden? „Das Marmeladenglaszimmer“ war eine der Geschichten, die ich am Samstag an einem der schönsten Leseabenteuerorte der Welt gelesen habe: Mitten in der privaten Oldtimersammlung von Bernd Filax in Hemmingen. Dank auch an die Bürgerstiftung Hemmingen, die die Lesereihe veranstaltet.